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Schwuler Sex: Eine Bucket List für heiße Männerliebe

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Wenn Männer mit Männern Sex haben, dann ist das nicht nur anders, sondern bei vielen auch deutlich kreativer, freier und insgesamt sexpositiver eingestellt. In diesem Sinne wäre es zumindest schade, nach seinem persönlichen Coming Out nicht zumindest ein wenig in die heiße Welt von schwulem Sex einzutauchen, bevor man(n) sich auf einen Partner festlegt. Doch was gehört denn in eine solche schwule Bucket List?

1. Die Seiten tauschen

Viele Gays sind entweder Top oder Bottom – dahinter stecken ganz ähnliche Vorlieben wie in der Küche oder beim Fernsehen. Allerdings steht ja nun wirklich nirgendwo geschrieben, dass man diese Entscheidung für sein ganzes schwules Leben treffen müsste.

Ergo: Das Abarbeiten der Bucket List beginnt damit, sowohl zu penetrieren wie penetriert zu werden. Beides ist geil, aber eine ehrliche Meinung kann sich nur derjenige bilden, der auch beides praktisch erlebt hat.

2. Blasen, dass die Heide wackelt

Gibt es einen Mann, der nicht gerne mit dem Mund verwöhnt wird? Die Zahl dürfte deutlich kleiner sein als die von Deutschen ohne Smartphone. Allerdings gebietet schon die sexuelle Fairness „nur wer bläst, wird auch geblasen“. In diesem Sinne ist es ebenfalls faktisch Pflicht, auch als überzeugter passiver Französisch-Genießer auf die Knie zu gehen und selbst den Mund zu öffnen.

Erstens ist die richtige Technik kein Hexenwerk und zweitens ist es richtig geil, sich nicht nur als Vorspiel auf die Tour zu verwöhnen, sondern es in der 69er Position so krachen zu lassen, dass gar kein anderer Sex mehr nötig ist.

Hard Mode: Nicht nur blasen, sondern gleichzeitig die Finger an seiner Hintertür einsetzen.

3. Richtig schwul saunieren

Egal ob man auf muskulöse Bears steht oder zierliche Twinks: Im Schummerlicht und erst recht bei heißen Temperaturen sehen deren verschwitzte Bodys grundsätzlich zum Anbeißen lecker aus. Einmal abgesehen davon, dass Wellness und Sex einfach nur eine geniale Kombination sind.

Punkt drei der Bucket List lautet deshalb „Gummis greifen und ab in die schwule Sauna“. Davon gibt es mehr als genug in ganz Europa, überall gibt es den gleichen Mix aus heißer Luft, heißen Männerleibern und heißem Sex – und haben wir schon erwähnt, dass die Hitze auch die Libido mächtig antreibt?

4. Ehrenmann im Club sein

Ein Ehrenmann ist, wer auch etwas gibt, ohne (sofort) eine Gegenleistung zu erwarten. Vielleicht sogar an jemand völlig Fremdem. Wer diesen Punkt abarbeiten will, begibt sich deshalb in eine Bar oder einen Club mit hohem Gay-Anteil.

Dann kommt der Ehrenmann-Teil: Sobald man jemanden erspäht hat, der so aussieht, als ob er es nötig hätte, geht man wahlweise zu ihm (sofern er in einer dunklen Ecke sitzt) oder wartet, bis er Richtung Toilette geht (Hard Mode: Einen Typen aussuchen, der nicht ins eigene Beuteschema passt).

Das Ziel ist immer gleich: Der Ehrenmann nimmt sich seinem unbekannten Kumpan an und gibt ihm einen anständigen Hand Job bis zum spritzigen Ende. Einfach nur, um dem Kerl etwas Gutes zu tun und ihm den Moment zu versüßen – wenn er sich danach natürlich unbedingt revanchieren möchte, will man ja nicht so sein…

5. Ein „Gänseblümchen“ sein

Es gibt Gays, die haben es nicht so mit Dreiern – oder gar Vierern. Der Grund ist ganz pragmatisch: Je mehr Kerle sich nackt in einem Knäuel wuseln, desto unübersichtlicher und komplizierter wird die Sache – es soll ja möglichst jeder zu seinem Recht kommen. Dennoch sollten auch überzeugte Zweisamkeitsliebhaber zumindest einmal im Leben mindestens einen dritten Typen im Bett haben. Und ganz gleich, ob es im Verlauf dieser Aktion zum beliebten Spit-Roast kommt, bei dem ein Kerl gleichzeitig bläst und penetriert wird, sollte es dabei unbedingt auch eine Daisy Chain geben, die unverschämt scharfe Version der Polonaise. Wahrscheinlich allerdings der Bequemlichkeit halber eher auf den Knien, statt im Stehen. Und natürlich: Wer ganz vorne ist, darf irgendwann auch ans Ende wechseln.

6. Stundenlang „gepeinigt“ werden

Geil zu sein ist wunderbar, noch besser ist es jedoch, wenn sich irgendwann die Lust in einem gewaltigen Orgasmus entladen kann. Allerdings ist es am allerbesten, wenn ersteres so lange ausgedehnt wird, dass bis zu letzterem Stunden vergehen. Für diesen Punkt der Liste braucht es einen vertrauten Partner, der zudem Willens ist, sich zumindest für ein paar Stunden nur um sein Gegenstück zu kümmern. Das Spiel beginnt damit, dass der Devote ans Bett gefesselt wird – natürlich nackt und so, dass alle Körperzonen gut zugänglich sind. Dann darf der Dominante ran. Erlaubt ist alles, was dem Devoten Lust beschert. Nur ist es völlig untersagt, auf die leichte Tour zu kommen. Im Gegenteil, Ziel der Sache ist es, den Devoten über Stunden mit Hand, Mund, Toys und Penis in höchste Lust-Sphären zu treiben, ihm aber den erlösenden Orgasmus zu verweigern. Erst, wenn der Dominante es für richtig befindet, darf der erfolgen – und im Gegensatz zu BDSM nicht als Ruined Orgasm, sondern mit Stimulation und allen Schikanen bis zum letzten Tropfen.

7. Ein mediales Vorspiel erleben

Wenn es um das Thema erotische Fotografie geht, bleibt niemand kalt – weder Models noch Fotografen. So professionell kann kaum jemand sein, als dass nicht zumindest im Gehirn ein Film abläuft. Doch wo es bei professionellen Aufnahmen tatsächlich bei einer von allen ignorierten Erektion bleiben muss, darf es bei diesem schwulen Spiel anders ablaufen. Dazu braucht es letztlich einen Fotografen, ein Model und eine Kamera – im Zweifelsfall tut es auch die eines guten Smartphones. Dann geht es an ein zumindest im Grundaufbau seriöses Fotoshooting. Also mit richtigen Posen und einigen fotografischen Grundlagen. Dann jedoch sollte das Shooting irgendwann von künstlerisch wertvollen Aktaufnahmen deutlich ins Erotische bis Pornografische abgleiten – vielleicht sollten dafür auch Toys bereitliegen. Irgendwann werden beide Kerle deshalb verdammt scharf sein. Das ist dann der Moment, wo die Kamera weggelegt wird und beide das voneinander bekommen, was sie sich zuvor schon die ganze Zeit gewünscht haben.

8. Finger weg und trotzdem scharf

Es gibt einige Glückliche, die sich so gut kennen, dass sie sich nur mit Fingern oder einem Toy durch Stimulation ihrer Prostata zum Orgasmus bringen können. Vielen anderen gelingt das jedoch nur, wenn ihr Schwanz in irgendeiner Weise (zusätzlich) stimuliert wird. Für den letzten Punkt unserer Bucket List wird dem besten Stück jedoch genau das verwehrt. Es darf (und wird natürlich) hart werden, darf sogar vor Lust unkontrolliert zucken. Aber weder kommt es in den Genuss, von einer Hand kräftig gerieben, noch von Lippen und Zunge umschmeichelt zu werden. Das braucht einen Kerl, der es wirklich draufhat, einen anderen Mann nach Strich und Faden anderweitig zu verwöhnen. Außerdem ist es zu einem großen Teil Kopfsache. Wenn es jedoch funktioniert, winkt ein Orgasmus, der sich definitiv ganz anders anfühlt als alles – ja, selbst als ein Bottom-Orgasmus, während man sich selbst noch zusätzlich verwöhnt.

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